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Verfahren zur Markierung des Schweißes

 

Ein verbessertes Verfahren zur Markierung des Schweißes

 Veröffentlicht: Dermatologisches Monatsschreiben 179 (1993)

Zusammenfassung. Wir berichten über einen einfachen, zuverlässigen und toxikologisch unbedenklichen Test zum Schweißnachweis auf der Haut. Hierzu wird 5% o-Phthalaldehyd in Aceton gelöst und mit einem Watteträger auf die zu markierenden Hautareale aufgestrichen. Nach 5 Minuten zeigt sich eine schwarze Färbung des Schweißes, wodurch die einzelnen Schweißporen markiert werden. Die Färbung bleibt mehrere Tage bestehen. Dieser Schweißtest kann auch großflächig angewandt werden und könnte in weiten Bereichen die bisher üblichen Minor- und Majortests sowie den Ninhydrintest ersetzen.

An improved methode of marking sweat

Summary. We report a simple, reliable and toxicologic harmless test as proof of sweating on the skin, modified test of Juhlin an Shelley and then applied to the testes skin areas. After five minutes, there is a black colouring of the sweat marking the separate sweat pores. The colouring remains for several days. The test can also be used for investigatons on greater areas and it could replace the previous minor- and majortests, as well as the ninhydrintest.

 Abb. 1 Intensive schwarze Markierung des Schweißes auf der rechten Handinnenfläche durch das Auftragen des 5%-igen o-Phthalaldehyds in Aceton. li. im Bild: Detailvergrößerung von Abb. 1. Die Schwärzung des Schweißes betrifft vor allem die Schweißporenlumina, die sich dadurch gut einzeln voneinander differenzieren lassen, Vergrößerung 5 fach.

Abb2 a) Mosaikartige Anlagestörungen der Schweißdrüsen. Kondukttorin der X-rezessiven anhidrotischen ektodermalen Dysplasie (AED). Links Hypothenar/rechts Fingerspitze Tastfeld 5mm Durchmesser b) Stärker ausgeprägte Musterstörung bei der Tochter der in Abb.2 a gezeigten Patientin (Testfelder wie in Abb.2 a)

Komplette Veröffentlichung können sie beim Autor anfordern.

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